Immer mehr Medikamenten-Engpässe in der Augenheilkunde

Die Liefer- und Versorgungsengpässe von Medikamenten und Medizinprodukten sind in den vergangenen Jahren in Deutschland mehr geworden, auch in der Ophthalmologie. Präparate für wichtige Behandlungen können teils nur verspätet oder vereinzelt auch gar nicht geliefert werden, kritisiert die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Sie fordert eine verstärkte Eigenproduktion von Medikamenten in Deutschland und Europa.

Beteiligungskapital und Augenheilkunde – eine (zu laute) Debatte

Gerade hagelt es Berichterstattung zu Investoren in der Augenheilkunde. Mal satirisch zugespitzt, mal sorgenerfüllt, mal (vermeintlich) wissenschaftlich. Es gibt gute Gründe, Beteiligungskapital in der vertragsärztlichen Medizin kritisch zu sehen. Auch innerhalb des OcuNet-Verbunds war die Skepsis anfänglich groß, wechselseitige Beobachtung und interne Erhebungen waren wichtig und brauchten Zeit. Heute steht der Verbund für Trägervielfalt. Das Credo: Die Debatte muss geführt werden, aber sachlich und datenbasiert. Bei vielen der öffentlichen Anwürfe sind da Zweifel berechtigt. Ein Kommentar von Ursula Hahn.

DOG und BVA formulieren Ethik-Kodex für die Ophthalmologie

Patientenwohl und -wille, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit, medizinische Machbarkeit – das sind Eckpfeiler, an denen sich ärztliches Handeln heutzutage prinzipiell ausrichten muss. Im Alltag müssen diese unterschiedlichen Aspekte in der medizinischen Behandlung sorgfältig miteinander abgewogen werden. Was das für Augenärztinnen und Augenärzte konkret bedeutet, haben DOG und BVA gemeinsam in einem Ethik-Kodex formuliert.