Das Bild zeigt das Plenum bei einer Jahrestagung bzw. einem Kongress.

DGHO Jahrestagung 2022: Ein Ausblick

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie diskutieren Expertinnen und Experten erstmals seit der COVID-19-Pandemie wieder in Präsenz und tauschen sich zum aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen aus.

Intelligente Entscheidungsunterstützungssysteme in der Hämatologie am Beispiel der AML

Der Einzug künstlicher Intelligenz in der Medizin läutet eine neue Ära der Entscheidungsfindung im klinischen Alltag ein. Da die Nutzung intelligenter Systeme unweigerlich zum Aufgabenbild des Arztes/der Ärztin hinzukommen wird, ist ein tieferes Verständnis der Funktionsweise von KI und vor allem ihrer Grenzen erforderlich, um solche Systeme sicher zum Wohle der Patienten einzusetzen.

Das Bild zeigt mehrere Röhrchen mit Blut als Bild für einen neu entwickelten Test, der die Konzentration von 57 Wirkstoffen gegen Krebs im Blut bestimmt.

Konzentration von 57 Wirkstoffen im Blut messbar

Zumeist ist nicht bekannt, wo das optimale Dosisfenster liegt, um für möglichst viele Patientinnen und Patienten eine Wirkstoffkonzentration im Blut zu erreichen, die die optimale Balance aus Nutzen und Nebenwirkungen bietet. Um diese Wissenslücke der optimalen Blutkonzentration zu schließen, fehlten bisher Methoden, mit der die Vielfalt der Wirkstoffe in Blutproben gemessen und quantifiziert werden konnte.

Das Bild zeigt ein Kind, das im Krankenhaus am Tropf hängt als Symbolbild für krebskranke Kinder. Forscher haben nun herausgefunden, dass bestimmte Genvarianten das Krebsrisiko bei Kindern erhöhen.

Genvarianten in BRCA1/2- und MMR-Genen erhöhen Krebsrisiko bei Kindern

Bei krebskranken Kindern und Jugendlichen werden immer wieder krankhafte Genvarianten beobachtet, die normalerweise das Krebsrisiko erst im Erwachsenenalter erhöhen. Dazu zählen Varianten in den Genen BRCA1/2, die unter anderem mit einem erhöhten Risiko für Brust- und Eierstockkrebs einhergehen und Varianten in Mismatch-Repair (MMR)-Genen, die das Risiko für gastrointestinale Krebsarten erhöhen.