Seltene Tumoren der Medianen Schädelbasis

Aus chirurgischer Sicht stellen Tumoren der medianen Schädelbasis eine echte Herausforderung dar. Die Tiefe der anatomischen Lokalisation im Clivus, der Felsenbeinspitze, der Sella und dem Sinus cavernosus sowie die enge Lagebeziehung neurovaskulärer Strukturen macht die Erreichbarkeit schwierig. Die in den 1970ern und 1980ern entwickelten offenen mikroskopischen Zugänge bieten trotz ihrer meist maximalen Invasivität selten in der Tiefe eine gute Übersichtlichkeit, weshalb hiermit oftmals nur Teilresektionen erreicht werden.

Gastrointestinale Stromatumoren: Ripretinib wirksam bei intensiv vorbehandelten Patienten

Die doppelblinde, 2:1-randomisierte placebokontrollierte Phase-III-Studie INVICTUS untersuchte den KIT- und PDGFRA-Kinaseinhibitor Ripretinib bei 129 Patienten mit fortgeschrittenen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) und ≥ 4 vorangegangenen Therapielinien. Es wurde bereits eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) dokumentiert, nun wurden beim DGHO reifere Daten vorgestellt.

Malignes Pleuramesotheliom: Lang andauernde Wirksamkeit von Nivolumab plus Ipilimumab

In der randomisierten Phase-III-Studie CheckMate 743 wurde mit einer Nivolumab-Ipilimumab-Erstlinientherapie eine Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) bei Patienten mit nicht resektablem malignen Pleuramesotheliom im Vergleich zu einer Chemotherapie gezeigt. Beim diesjährigen ESMO konnten die aktualisierten 3-Jahres-Daten sowie erste Biomarkeranalysen präsentiert werden.