DGHO 2022: Einfluss von Tumorlokalisation und histologischem Subtyp beim Magenkarzinom

Das Magenkarzinom, an dem in Deutschland pro Jahr ca. 15.000 Menschen neu erkranken, gehört zu den schwer zu behandelnden Tumorarten. Ein Grund für die bisher eingeschränkten Therapieerfolge ist die große genetische und biologische Variationsbreite der Zellen innerhalb eines Tumors. Voraussetzung für eine zielgenauere und wirksamere Behandlung ist die exakte molekulare Charakterisierung des Magenkarzinoms.

DGHO 2022: Multimorbidität variiert beim DLBCL erheblich je nach verwendetem Komorbiditäts-Score

Die Behandlung und das Outcome von Patient:innen mit diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) werden in hohem Maße durch Begleiterkrankungen beeinflusst. Diese zu erkennen ist daher von essenzieller Bedeutung für die therapeutische Entscheidungsfindung. Die vorliegende Untersuchung vergleicht die Aussagekraft verschiedener Komorbiditäts-Scores in Bezug auf das Gesamtüberleben (OS).

DGHO 2022: Den Procalcitonin-Wert in den CAR-HEMATOTOX-Score mit einbeziehen

Die Differenzierung zwischen dem Beginn einer Infektion oder eines Zytokinfreisetzungssyndroms (CRS) ist nach wie vor eine große klinische Herausforderung bei Patient:innen unter CAR-T-Zelltherapie und einer Fieberepisode. Die Unterscheidung ist essenziell wichtig, denn die Behandlung beider typischer Komplikationen einer CAR-T-Zelltherapie ist völlig unterschiedlich.

DGHO 2022: Erste deutsche evidenzbasierte S3-Leitlinie zum DLBCL verfügbar

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist mit einer jährlichen Inzidenz von 5,6 pro 100.000 Einwohnern das häufigste Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) in Deutschland. Ein interdisziplinäres Komitee aus klinisch tätigen Ärztinnen und Ärzten sowie Patientenvertreter:innen  erarbeiteten die erste deutsche evidenzbasierte S3-Leitlinie zur Diagnose, Therapie und Nachsorge von erwachsenen Patient:innen mit DLBCL und verwandten Entitäten.

DGHO 2022: INFINITY-Studie – PD-L1-Expression, MSI-Status und BRAF-Genveränderung im Fokus

Biomarker-gesteuerte Therapieentscheidungen finden heute zunehmend Eingang in die klinische Routineversorgung. Dies gilt insbesondere für Patient:innen mit fortgeschrittenen malignen Erkrankungen, für die keine geeigneten Standardtherapien zur Verfügung stehen. In der retrospektiven Beobachtungsstudie INFINITY, durchgeführt an 100 Standorten in Deutschland (Arztpraxen und Krankenhäuser), wird der Einfluss der Biomarker-gesteuerten Präzisionsonkologie bei 500 Patient:innen in der klinischen Routineversorgung systematisch untersucht.