Screening bei Zervixkarzinom: Pap-Abstrich alleine nicht ausreichend

Zur Früherkennung eines Zervixkarzinoms wird ein Zellabstrich vom Muttermund und vom Zervixkanal entnommen, und die Ergebnisse der untersuchten Zellen nach dem Schema von Papanicolaou (Pap-Test) in fünf Befundgruppen eingeteilt. Allerdings beeinträchtigen widersprüchliche Ergebnisse zwischen Pap-Abstrichen und histologischen Befunden die Zuverlässigkeit des Pap-Tests.

Apoptose-Targeting als therapeutisches Prinzip: BCL-2-Inhibition bei hämatologischen Neoplasien

Die Umgehung des programmierten Zelltodes ist eines der zentralen Merkmale in der Genese von Krebserkrankungen. Die Referenten eines von AbbVie unterstützten Symposiums im Rahmen des Kongresses der deutschsprachigen Hämatologen und Onkologen in Wien erläuterten die spezifische Rolle der Apoptoseregulatoren der BCL-2-Familie innerhalb dieses Pathomechanismus und die sich daraus ergebenden therapeutischen Ansatzpunkte bei einer Vielzahl von hämatologischen Neoplasien.

Brustkrebsrisiko für trans-Personen 

Klare Empfehlungen zum Screening und Daten zum Risiko für Brustkrebs bei Menschen, die ihr soziales Geschlecht als abweichend von ihrem biologischen Geschlecht empfinden, fehlen weitestgehend. Grundsätzlich gibt es nur wenige Untersuchungen zu Brustkrebs bei trans-Personen. Was lässt sich aktuell sagen? Eine Zusammenfassung liefert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Krebs des Thymus: Forschende klären Ursprung einer seltenen Erkrankung

Der Thymus ist lebenswichtig für die Abwehr von Infektionskrankheiten sowie Krebs. Selten kann in dem Organ des Immunsystems ein Tumor entstehen, über dessen Entwicklung wenig bekannt ist. Forschende des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben nun das erste Tiermodell entwickelt, um dem Ursprung des Thymuskrebses auf die Spur zu kommen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Tumor aus Zellen entsteht, deren Ausreifung durch bestimmte genetische Veränderungen blockiert wird und damit die Immunabwehr abschwächt.

Fortschritt bei hochsensibler Methode für die maßgeschneiderte Leukämiebehandlung

Die messbare Resterkrankung ist eine wichtige Größe, um den Therapieerfolg bei einer Akuten myeloischen Leukämie bewerten und die weitere Behandlung individuell anpassen zu können. Eine entsprechende Diagnostik ist derzeit noch nicht flächendeckend verfügbar. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und am NCT/UCC hat nun ein schnelles, einfach umzusetzendes Verfahren für die MRD-Messung mittels Durchflusszytometrie entwickelt.

Axicabtagen-Ciloleucel erhält als erste CAR-T-Zelltherapie in Europa Zulassung als Zweitlinien-Therapie beim r/r DLBCL

Die Europäische Kommission hat am 14. Oktober 2022 die Zulassungserweiterung von Yescarta® (Axicabtagen-Ciloleucel, Axi-Cel) für erwachsene Patienten mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) und hochmalignem B-Zell-Lymphom (HGBL), das innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss einer Erstlinien-Chemoimmuntherapie rezidiviert oder gegenüber dieser refraktär ist, erteilt.