Multiples Myelom: Mit CD38-AK im Rezidiv effektiv therapieren

Bei der Rezidivtherapie des relapsed/refractory Multiplen Myeloms (rrMM) ist ein wichtiges Unterscheidungkriterium, so Prof. Dr. med. Christoph Renner, Zürich, CH, auf einem von Sanofi Aventis unterstützten Satellitensymposiums während der DGHO Jahrestagung, ob die Patienten Lenalidomid-refraktär sind oder nicht. Auch im Falle der Refraktärität stehen mit den CD38-Antikörpern wie Isatuximab oder Daratumumab noch effektive Optionen zur Verfügung.

Aufbau eines Zentrums für roboterassistierte Chirurgie in der Urologie

Die roboterassistierte Chirurgie hat die minimalinvasive Chirurgie revolutioniert und ist aus der Urologie nicht mehr wegzudenken. Bereits 2014 war die roboterassistierte Prostatektomie in den USA mit einem Anteil von ca. 90 % der Goldstandard und in Deutschland zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Gleichzeitig werden in Deutschland eine Vielzahl von medizinischen „Zentren“ gegründet, die auch vor einem urologischen oder interdisziplinären robotischen Zentrum nicht Halt machen.

Fortgeschrittenes RCC: EU-Kommission erteilt Zulassung für KEYTRUDA® plus KISPLYX®

MSD Sharp & Dohme GmbH und Eisai gaben kürzlich bekannt, dass die Europäische Kommission Pembrolizumab (KEYTRUDA®), die anti-PD-1-Therapie von MSD, in Kombination mit dem von Eisai entwickelten, oral verfügbaren Multi-Tyrosinkinase-Inhibitor Lenvatinib (KISPLYX®) in der Europäischen Union zur Erstlinienbehandlung erwachsener Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom zugelassen hat.

HER2+ fortgeschrittenes Mammakarzinom: Neue TKI-Kombi in der Drittlinie möglich

Etwa 15-20 % der Patientinnen mit Mammakarzinom weisen eine Überexpression von HER2 auf. Charakteristisch für das HER2-positive Mammakarzinom (HER2+MC) ist eine aggressive Tumorbiologie. Insbesonderen bei Rezidiven nach einer mehrmaligen Vorbehandlung mit Anti-HER2-Antikörpern wird die Behandlungssituation zunehmend schwieriger. Auf einem von Seagen unterstützten Satellitensymposium während der DGHO Jahrestagung, stellten Exerten eine neue Therapieoption vor.

Kaltes atmosphärisches Plasma: Neue Behandlungsoption für Harnblasenkrebs

Das Harnblasenkarzinom ist der zweithäufigste Tumor des Urogenitaltrakts. Aufgrund der hohen Mortalität und therapeutischen Nebenwirkungen sind neue Behandlungsoptionen erforderlich. Die Anwendung von kaltem atmosphärischen Plasma ist eine vielversprechende Methode, die nicht nur antitumorale, sondern auch immunstimulierende Effekte hat. So könnte sie die Therapie revolutionieren.