Adjuvante Behandlung mit Pembrolizumab zeigt verbessertes fernmetastasenfreies Überleben bei reseziertem Melanom Stadium IIB und IIC

MSD Sharp & Dohme GmbH hat Ergebnisse einer präspezifizierten Interimsanalyse der Phase-III-Studie KEYNOTE-716 veröffentlicht. In der Studie zeigte die adjuvante Behandlung mit Pembrolizumab im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit reseziertem Melanom im Stadium IIB und IIC eine statistisch signifikante Verbesserung des DMFS.

Einsatzgebiete der Elektrochemotherapie in der Dermatologie

Das Auftreten weit verbreiteter kutaner und subkutaner Tumorknoten ist für viele Patienten mit fortgeschrittenem Melanom oder anderen primären oder metastasierten Tumoren eine belastende und psychisch fordernde Situation. Die Elektrochemotherapie ist ein Ansatz zur lokalen Kontrolle von disseminierten kutanen und subkutanen Tumoren, ob primär oder metastasiert. Das Verfahren ist sicher, einfach, wirtschaftlich, hochwirksam und kann mit allen gängigen Systemtherapien kombiniert werden.

TIL-Therapie beim malignen Melanom

Die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Melanom hat sich dank Immuncheckpoint-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien mit BRAF-Inhibitoren in den ver-gangenen Jahren stark verbessert. Leider stirbt aber immer noch die Mehrheit der Patienten mit metastasiertem Melanom an ihrer Erkrankung, daher braucht es weitere Therapieansätze. Die Behandlung mit in vitro aktivierten und expandierten tumorinfiltrierenden Lymphozyten (TIL) zeigt bei bis zu 50 % der Patienten ein langanhaltendes Ansprechen.

Management von immunvermittelten Nebenwirkungen unter Immuncheckpoint-Inhibitortherapie

Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) haben mittlerweile einen wichtigen Stellenwert in der Behandlung von Patienten mit verschiedenen Krebsentitäten wie unter anderem dem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) oder dem malignen Melanom. Für zahlreiche Patienten sind ICI ein echter therapeutischer Fortschritt, allerdings rücken Nebenwirkungen zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit.