ADHS und Komorbiditäten bei Erwachsenen – Differenzialdiagnostische und therapeutische Ansätze

Die Mehrzahl der ADHS-Patientinnen und –Patienten hat eine oder mehrere komorbide Erkrankungen [1]. Eine Differentialdiagnose ist besonders relevant, um eine ADHS sowie weitere psychische oder neurologische Erkrankungen zu erkennen und richtig behandeln zu können. Über diagnostische und therapeutische Ansätze sowie Herausforderungen bei Komorbiditäten sprachen Experten im Rahmen der von Takeda ausgerichteten hybriden Fortbildungsveranstaltung „Fokus ADHS“.

Bayer startet wegweisendes Phase-III-Studienprogramm zur Untersuchung des oralen FXIa-Inhibitors Asundexian

Bayer gab kürzlich den Start des klinischen Phase-III-Entwicklungsprogramm „OCEANIC“ mit Asundexian, einem oralen Faktor-XIa-(FXIa)-Hemmer, bekannt. Das Programm untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von Asundexian als potenzielle neue Behandlung bei Patienten mit Vorhofflimmern sowie bei Patienten mit einem nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder einer Hochrisiko-TIA (transitorische ischämische Attacke). Asundexian ist ein einmal täglich oral einzunehmendes Prüfpräparat und wurde weltweit bislang nicht zur Anwendung zugelassen.

Von First Episode bis Negativsymptomatik: Das Antipsychotikum Cariprazin überzeugt im breiten Einsatz

In einem virtuellen Pressegespräch tauschten sich Dr. Thomas Aubel, stellvertretender Klinikdirektor der Klinik Essen-Mitte, und Fatih Keskin, Oberarzt an der Klinik Königshof, Krefeld, über den praktischen Einsatz des Partialagonisten Cariprazin (Reagila®) bei unterschiedlichsten Patienten mit Schizophrenie aus. „Klinische Studien belegen die sehr gute Wirksam- und Verträglichkeit des Antipsychotikums. Cariprazin ermöglicht dank seines einzigartigen Rezeptorprofils sowohl bei Patienten mit akuter Symptomatik wie auch bei persistierenden Negativsymptomen eine effektive Kontrolle“, so Keskin.

Therapieoptionen mit neuroprotektiven Eigenschaften wie Teriflunomid werden bei MS an Bedeutung gewinnen

Experten der Neurologie erörterten kürzlich in Essen die steigende Relevanz des Hirnvolumenverlustes in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). Dabei wurde der bisherige Stellenwert der Hirnatrophie in der klinischen Praxis und dessen Potenzial als Marker zur Prognoseabschätzung mit entsprechenden therapeutischen Konsequenzen diskutiert.

Einmal im Quartal: Vyepti® als starke, schnelle und lang wirksame intravenöse Migräneprophylaxe

Vyepti® (Eptinezumab) wurde speziell für die intravenöse Anwendung entwickelt, um eine starke, schnelle und lang wirksame prophylaktische Wirkung gegen Migräne erzielen zu können. Der CGRP-Antikörper wurde im Januar 2022 als erste und einzige intravenöse Migräneprophylaxe für Erwachsene mit mindestens vier Migränetagen pro Monat durch die Europäische Kommission zugelassen und wird voraussichtlich ab dem 1. September 2022 in Deutschland verfügbar sein [1].

Perampanel in der Zusatztherapie: Breitspektrum-Antiepileptikum mit hohen Anfallsfreiheits- und Retentionsraten im Praxiseinsatz

Der frühe Einsatz von Perampanel (Fycompa®) als Zusatztherapie kann für Menschen mit nicht kontrollierten fokalen oder primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen (pGTKA) die Chancen auf eine Reduktion der Anfallsfrequenz bis hin zu einer langanhaltenden Anfalls-freiheit deutlich steigern. Die in den Zulassungsstudien [1,2] nachgewiesene Wirksamkeit wird durch Real-World-Daten [3,4] gestützt.