Medikamentöse Therapie der Parkinson-Krankheit

Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist einer der wenigen neurologischen Krankheiten, die man mit aktivierenden Therapien, Medikamenten und im Einzelfall auch operativ gut behandeln kann. Die dopaminerge Therapie ist die wichtigste Säule und setzt sich aus L-Dopa und Dopaminagonisten, unterstützt von MAO-B- und COMT-Hemmern, zusammen. Hinzu kommen etliche weitere Substanzklassen.

Ernährung und Schluckstörung bei Morbus Parkinson

Hat man früher die Parkinson’sche Erkrankung im Wesentlichen auf die Motorik reduziert, weiß man heute, dass es sich hier um ein wesentlich komplexeres Krankheitsbild handelt, das auch das vegetative Nervensystem umfasst und insbesondere auch gastrointestinale Zusammenhänge mit der Krankheitsentstehung diskutiert werden. Daraus ergibt sich ein enger Zusammenhang zwischen Ernährung und Schluckbeschwerden bei Morbus Parkinson, der hier im Einzelnen diskutiert werden soll.

Die Pathogenese und Therapie des Morbus Parkinson 2020

James Parkinson hat 1817 in seinem Buch „Shaking Palsy“ Patienten beschrieben, die unter Rigor, Akinese und Tremor litten. Diese Krankheit wurde später nach ihm benannt. Die motorischen Symptome sind auf eine Verminderung der dopaminergen Neurone des nigrostriatalen Systems zurück zu führen. Die symptomatische medikamentöse Therapie reduziert die motorischen Defizite, vermag aber nicht das Gesamt-Beschwerdebild und die Progression der Erkrankung günstig zu beeinflussen.