Beginnt Parkinson in der Nase?

Mehr als 80 Prozent der Menschen mit Parkinson leiden unter einem verminderten Geruchssinn, der oft schon Jahre vor dem Auftreten der typischen bewegungsbezogenen Symptome auftritt. Diesem Phänomen will ein internationaler Verbund von Forschern unter kanadischer Leitung auf den Grund gehen.

Heidelberger Mediziner forschen an neuen Therapieansätzen für sehr seltenen, frühkindlichen Parkinsonismus

Kinderärzte und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg führten die deutschlandweit erste gentherapeutische Behandlung für die angeborene Stoffwechselstörung L-Aminosäure-Decarboxylase (AADC)-Mangel durch. Die Zulassung des Medikaments wird dieses Jahr erwartet. Das Netzwerk, Patientenregister und die Studie unter Heidelberger Federführung soll die Früherkennung, Diagnose, Therapie und Erforschung dieser seltenen Erkrankung verbessern.

Konnektom-basierte Neuromodulation

Die Konvergenz der invasiven Hirnstimulation zur Behandlung neurologischer Erkrankungen mit modernsten bildgebenden Verfahren lässt die konnektomische Neuromodulation als neue Disziplin entstehen. Durch die Visualisierung der Nervenfasern des Gehirns lassen sich die Auswirkungen der tiefen Hirnstimulation besser verstehen, bewerten und vergleichen.

Medikamentöse Therapie der Parkinson-Krankheit

Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist einer der wenigen neurologischen Krankheiten, die man mit aktivierenden Therapien, Medikamenten und im Einzelfall auch operativ gut behandeln kann. Die dopaminerge Therapie ist die wichtigste Säule und setzt sich aus L-Dopa und Dopaminagonisten, unterstützt von MAO-B- und COMT-Hemmern, zusammen. Hinzu kommen etliche weitere Substanzklassen.