Die MS-Therapie mit Cladribin-Tabletten ist anders: hocheffektiv, langwirksam, gute Impferfolge

Die Impulstherapie gewinnt bei der Behandlung der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose weiter an Bedeutung – die bisher vorhandene Evidenz stützt eine frühe, hocheffektive Therapie. Aktuell wird im Kontext der Impfungen gegen SARS-CoV-2 deutlich: Im Unterschied zu anderen MS-Therapien führte bei mit Cladribin-Tabletten behandelten MS-PatientInnen eine Impfung gegen SARS-CoV-2 zu hohen Antikörpertitern, die jenen von unbehandelten MS-PatientInnen und gesunden ProbandInnen nach Impfung glichen.Auch in den neuesten Therapieempfehlungen spiegelt sich die Sonderstellung von MAVENCLAD® wider.

Schlaganfallforschung ohne Tierversuche: „Mini-brains“ statt Mausmodell

Erforscht man Schäden durch Schlaganfälle, kommt man nicht um sie herum: Mäuse. An ihren Hirnen werden Gefäßverschlüsse und deren Folgen simuliert – bis jetzt: Die Zukunft könnte „mini-brains“ aus dem Labor gehören. Mit ihnen will ein Forscherteam aus der Medizin und der Chemie der Universität Duisburg-Essen neue Methoden in der Schlaganfallforschung ohne Tierversuche etablieren.

Neue S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Hirntumoren: Molekulare Diagnosekriterien bedeutsam!

Unter der Federführung von Prof. Dr. Wolfgang Wick, Heidelberg wurde die aktualisierte S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie von Gliomen im Erwachsenenalter auf dgn.org und bei der AWMF veröffentlicht. Die aktualisierte Leitlinie umfasst alle wichtigen Informationen zu Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Rehabilitation bei erwachsenen PatientInnen mit Gliomen.

6-Stufen-Modell psychosomatischer Gesprächsführung in der Schmerztherapie

Da chronische Schmerzen zu einer starken psychischen Belastung führen und psychosoziale und psychologische Faktoren substantiell die Aufrechterhaltung der Schmerzsymptomatik begünstigen können, wird in der Regel ein multimodales und interdisziplinäres Vorgehen empfohlen. Gerade bei den schweren und schwersten Verläufen wird dann am Ende auf eine psychologische oder psychotherapeutische Begleitung verwiesen. Dies birgt das Risiko, dass Patienten von einem Behandler zum nächsten weiterverwiesen werden, und sich letztendlich oftmals falsch verstanden oder abgeschoben fühlen.