Langfristiger Benzodiazepin-Gebrauch greift Synapsen an

Benzodiazepine sind wirksame und weit verbreitete Medikamente zur Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen. Während Kurzzeitbehandlungen als sicher gelten, kann ihre langfristige Einnahme zu körperlicher Abhängigkeit und vor allem bei älteren Menschen zu kognitiven Beeinträchtigungen führen. Auf welche Weise Benzodiazepine diese Veränderungen auslösen, war bisher unbekannt.

Heidelberger Mediziner forschen an neuen Therapieansätzen für sehr seltenen, frühkindlichen Parkinsonismus

Kinderärzte und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg führten die deutschlandweit erste gentherapeutische Behandlung für die angeborene Stoffwechselstörung L-Aminosäure-Decarboxylase (AADC)-Mangel durch. Die Zulassung des Medikaments wird dieses Jahr erwartet. Das Netzwerk, Patientenregister und die Studie unter Heidelberger Federführung soll die Früherkennung, Diagnose, Therapie und Erforschung dieser seltenen Erkrankung verbessern.

ADHS im Zeichen der Pandemie: Auswirkungen von Stress auf den Krankheitsverlauf

Seit zwei Jahren ist die Welt nicht mehr, wie sie einmal war. Ein kleines Virus hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Denn neben den physischen Folgen einer Coronaerkrankung hat SARS-CoV-2 auch eine große psychische Belastung mit im Gepäck. Wie die Auswirkungen der Pandemie aussehen und welchen Einfluss diese auf Menschen mit ADHS nehmen, stellten PD Dr. med. Andreas Menke und Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Huss auf einem Satellitensymposium im Rahmen des DGPPN-Kongresses* in Berlin vor.

Die Auswirkungen der Pandemie auf Menschen in psychiatrischer Behandlung

Zu den Risiken für die körperliche Gesundheit kommen Unsicherheiten und Sorgen während der Coronapandemie, die fatale Folgen für die Psyche haben können. Welche Auswirkungen die Pandemie insbesondere auf Menschen in psychiatrischer Behandlung hat, erörterte der Ärztliche Direktor des Christophsbads, Prof. Dr. med. Nenad Vasić, im Interview mit der Filstalwelle TV.

Endokrinologische Aspekte bei der Therapie eines Multiple Sklerose-Schubes mit aktuellen Bemerkungen zur Problematik in der SARS-CoV-2-Pandemie

Die Schubtherapie bei rezidivierender remittierender Multipler Sklerose mit hochdosiertem intravenösem Methylprednisolon ist etabliert. Endokrinologische Nebenwirkungen werden aber meist kaum beachtet. Eine sorgfältige Beurteilung der Nebennierenrindenfunktion unter Glukokortikoidtherapie ist essenziell, da sie die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse beeinflussen kann.