Tolebrutinib zeigt beste Kombination aus Gehirngängigkeit und Wirksamkeit

Neue präklinische Daten zeigen, dass Tolebrutinib, Sanofis in der Erforschung befindlicher oraler Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Inhibitor zur Behandlung von Multipler Sklerose im Vergleich mit Evobrutinib und Fenebrutinib als einziger BTK-Inhibitor ausreichend hohe Konzentrationen im Zentralnervensystem (ZNS) erreicht und in der Lage ist, BTK-Signalwege im ZNS zu modulieren.

Endokrinologische Aspekte bei der Therapie eines Multiple Sklerose-Schubes mit aktuellen Bemerkungen zur Problematik in der SARS-CoV-2-Pandemie

Die Schubtherapie bei rezidivierender remittierender Multipler Sklerose mit hochdosiertem intravenösem Methylprednisolon ist etabliert. Endokrinologische Nebenwirkungen werden aber meist kaum beachtet. Eine sorgfältige Beurteilung der Nebennierenrindenfunktion unter Glukokortikoidtherapie ist essenziell, da sie die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse beeinflussen kann.

Therapie der frühen SARS-COV2-Infektion bei Menschen mit Multipler Sklerose

Während die Impfung die wichtigste Strategie in der Prävention der Infektion ist, sind nun auch nachweislich wirksame Therapien der COVID-19-Erkrankung verfügbar. Dabei ist nach Auffassung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose der frühzeitige Einsatz entscheidend für den Therapieerfolg, weshalb das Wissen über Nutzen und Risiken für die rationale Anwendung dieser Therapien wichtig ist.