Multiple Sklerose: Analysen aus Münster erhärten Verdacht gegen das Epstein-Barr-Virus

Was Multiple Sklerose (MS) auslöst, ist bis heute ungeklärt. Eine potenzielle Ursache ist das Epstein-Barr-Virus, kurz EBV. Wie dieses Virus, das die meisten Menschen in sich tragen, ohne dadurch Probleme zu haben, eventuell eine Rolle spielt bei der Autoimmunerkrankung, haben Neurologen der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster näher untersucht und kommen zu folgendem Ergebnis: Das Virus könnte ursächlich sein für die schädlichen Prozesse, die bei MS im Nervensystem ablaufen. Darauf deutet eine auffällig hohe Zahl von EBV-spezifischen T-Zellen bei den Betroffenen hin, die für eine aktive – und dann folgenreiche – EBV-Infektion bei ihnen spricht.

Multiple Sklerose: Analysen aus Münster erhärten Verdacht gegen das Epstein-Barr-Virus

Was Multiple Sklerose (MS) auslöst, ist bis heute ungeklärt. Eine potenzielle Ursache ist das Epstein-Barr-Virus, kurz EBV. Wie dieses Virus, das die meisten Menschen in sich tragen, ohne dadurch Probleme zu haben, eventuell eine Rolle spielt bei der Autoimmunerkrankung, haben Neurologen der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster näher untersucht und kommen zu folgendem Ergebnis: Das Virus könnte ursächlich sein für die schädlichen Prozesse, die bei MS im Nervensystem ablaufen. Darauf deutet eine auffällig hohe Zahl von EBV-spezifischen T-Zellen bei den Betroffenen hin, die für eine aktive – und dann folgenreiche – EBV-Infektion bei ihnen spricht.

Therapieoptionen mit neuroprotektiven Eigenschaften wie Teriflunomid werden bei MS an Bedeutung gewinnen

Experten der Neurologie erörterten kürzlich in Essen die steigende Relevanz des Hirnvolumenverlustes in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). Dabei wurde der bisherige Stellenwert der Hirnatrophie in der klinischen Praxis und dessen Potenzial als Marker zur Prognoseabschätzung mit entsprechenden therapeutischen Konsequenzen diskutiert.

Multiple Sklerose: Hirnatrophie als Krankheitsmarker nicht geeignet

Bei vielen Multiple Sklerose-Patienten kommt es im Verlauf der Erkrankung zu einem Verlust von Gehirnvolumen. Welche Rolle die Hirnatrophie in der Praxis spielt und inwieweit sie ein Marker in der MS-Behandlung sein könnte – darüber haben Experten im Rahmen eines Roundtables gesprochen. Den Zusammenhang zwischen dem Hirnvolumenverlust und einer Langzeit-Behinderungsprogression bei Patienten mit Multipler Sklerose erläuterte Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz, Essen.

Eine gesunde Nervenzelle und ein Neuron mit zerstörten Myelinscheiden durch MS. Biogen stellte kürzlich neue Daten zur Behandlung von MS vor.

Biogen präsentiert neue Daten zu MS

Biogen präsentierte auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) im April zahlreiche neue Daten. So erlauben aktuelle Ergebnisse weitere Rückschlüsse auf die Wirksamkeit und Sicherheit eines verlängerten Verabreichungsintervalls von Natalizumab (TysabriTM) intravenös (i.v.). Darüber hinaus können Daten aus der klinischen Praxis die hohe Persistenz- und Adhärenzrate von Diroximelfumarat (VumerityTM) bestätigen.