Alzheimer-Signatur in der Darmflora

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Christoph Laske der Sektion für Demenzforschung an der Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen und um Prof. Dr. Matthias Willmann vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Tübingen sowie Eurofins Germany konnte nun anhand einer Studie einen neuen Weg aufzeigen, bei Betroffenen die Alzheimer-Krankheit zu identifizieren.

Altern und demenzielle Erkrankungen

Es ist bekannt, dass die Alzheimer-Erkrankung durch genetische Mutationen auf den Chromosomen 1, 14 und 21 ein auslösendes Moment sein kann. Außerdem befindet sich auf Chromosom 19 noch ein Risikofaktor, das sogenannte ApoE. Wenn jemand homozygot für das ApoE4-Allel ist, dann besteht eine 70%ige höhere Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken. Doch wie ist der aktuelle Stand der Diagnostik?

Demenz im Blut aufspüren

Empa-Forscher Peter Nirmalraj will Proteine in nie gekannter Präzision ablichten – und damit Einblicke in das molekulare Krankheitsgeschehen von Alzheimer gewinnen. Dies soll den Weg zu einer früheren und vereinfachten Diagnose der Demenzerkrankung über einen Bluttest ermöglichen.