GBT erhält positive CHMP-Empfehlung für Oxbryta® zur Behandlung von hämolytischer Anämie bei Sichelzellkrankheit

Die Entscheidung der Europäischen Kommission über die Marktzulassung wird im ersten Quartal 2022 erwartet. Oxbryta wäre das erste in Europa erhältliche orale Medikament, das die Polymerisation von Sichelhämoglobin (HbS) direkt hemmt und somit an der molekularen Ursache der Sichelzellkrankheit ansetzt. HbS-Polymerisation und Sichelzellenbildung beeinträchtigen die Qualität der roten Blutkörperchen und können Hämolyse und hämolytische Anämie verursachen, was zu Entzündungen, Organschäden und frühzeitigem Tod führt.

Pembrolizumab erhielt als erste Immuntherapie die Zulassung bei fünf verschiedenen Tumorarten mit MSI-H/dMMR

Die MSD Sharp & Dohme GmbH gab bekannt, dass die Europäische Kommission Pembrolizumab, die Anti-PD-1-Therapie von MSD, als Monotherapie zur Behandlung von Tumoren mit hochfrequenter Mikrosatelliten-Instabilität oder einer Mismatch-Reparatur-Defizienz bei Erwachsenen mit fünf Tumorentitäten zugelassen hat.

Dem Tumor beim Wachsen zusehen

28mm mal 21mm – so groß ist der Plexiglas-Chip, auf dem das Team um Michael Außerlechner und Judith Hagenbuchner einem kleinen Tumor direkt im Gewebe beim Wachsen zusieht. Die ForscherInnen in Österreichs erstem 3D-Bioprinting-Labor nutzen ihr neu entwickeltes Tool, um die Entwicklung von Tumoren, aber auch die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten quasi im Livemodus zu untersuchen – nachgebautes menschliches Gewebe aus dem 3D-Biodrucker macht´s möglich.

Wie entziehen sich Tumoren der Strahlentherapie?

Wie schaffen es Tumoren, sich einer Strahlentherapie bei einigen Patienten zu entziehen? Woran liegt es, dass bei einigen das Risiko höher ist, dass sich Krebszellen aus dem Tumor lösen und Ableger bilden? Antworten auf solch bedeutende Fragen suchen Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen in einem neuen Forschungsprojekt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert sie dabei mit knapp 7 Millionen Euro.

ADHS im Zeichen der Pandemie: Auswirkungen von Stress auf den Krankheitsverlauf

Seit zwei Jahren ist die Welt nicht mehr, wie sie einmal war. Ein kleines Virus hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Denn neben den physischen Folgen einer Coronaerkrankung hat SARS-CoV-2 auch eine große psychische Belastung mit im Gepäck. Wie die Auswirkungen der Pandemie aussehen und welchen Einfluss diese auf Menschen mit ADHS nehmen, stellten PD Dr. med. Andreas Menke und Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Huss auf einem Satellitensymposium im Rahmen des DGPPN-Kongresses* in Berlin vor.

Die Auswirkungen der Pandemie auf Menschen in psychiatrischer Behandlung

Zu den Risiken für die körperliche Gesundheit kommen Unsicherheiten und Sorgen während der Coronapandemie, die fatale Folgen für die Psyche haben können. Welche Auswirkungen die Pandemie insbesondere auf Menschen in psychiatrischer Behandlung hat, erörterte der Ärztliche Direktor des Christophsbads, Prof. Dr. med. Nenad Vasić, im Interview mit der Filstalwelle TV.