Die Netzhaut als möglicher Biomarker für reduzierte Hirnsubstanz

Forschende der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben zwischen den Dimensionen von Netzhautstrukturen und denen des Gehirns einen engen Zusammenhang festgestellt. Ihre Studienergebnisse deuten darauf hin, dass Netzhaut-Untersuchungen helfen könnten, einen Schwund der Hirnsubstanz (Hirnatrophie) zu erfassen. Die Befunde beruhen auf Daten der Rheinland Studie.

Rosazea: Neue S2k-Leitlinie lenkt Blick auf Augenbeteiligung

Rötungen und sichtbare Äderchen im Gesicht, Papeln und Pusteln, Entzündungen an den Augen und Lidern sind gut erkennbare Symptome der Rosazea. Die neue S2k-Leitlinie Rosazea der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) erläutert u.a. die geänderte, nun symptomorientierte Einteilung nach Phänotypen sowie die Behandlungsmöglichkeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Augenbeteiligung (okuläre Rosazea) und der Rolle psychosozialer Aspekte.