Endokrinologische Aspekte bei der Therapie eines Multiple Sklerose-Schubes mit aktuellen Bemerkungen zur Problematik in der SARS-CoV-2-Pandemie

Die Schubtherapie bei rezidivierender remittierender Multipler Sklerose mit hochdosiertem intravenösem Methylprednisolon ist etabliert. Endokrinologische Nebenwirkungen werden aber meist kaum beachtet. Eine sorgfältige Beurteilung der Nebennierenrindenfunktion unter Glukokortikoidtherapie ist essenziell, da sie die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse beeinflussen kann.