Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie – Pathomechanismen und analgetische Lokaltherapie

Die Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie (CIPN) ist eine häufige Nebenwirkung verschiedener Chemotherapeutika. Insgesamt entwickeln etwa 50–90 % der Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, Symptome einer CIPN. Verschiedene Substanzklassen wie Platinderivate, Vincaalkaloide oder Taxane, aber auch neuere Therapeutika wie Immuncheckpoint-Inhibitoren, führen über unterschiedliche Pathomechanismen zu einer direkten oder indirekten Schädigung peripherer Nerven und verursachen so neuropathische Schmerzen, die die Lebensqualität betroffener Patienten deutlich einschränken.

Neue Therapieoption beim HER2-positiven metastasierten Mammakarzinom

Nach Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur ist Trastuzumab-Deruxtecan seit Anfang Februar in Deutschland unter dem Handelsnamen ENHERTU® kommerziell verfügbar. Zugelassen ist ENHERTU® als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen PatientInnen mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Mammakarzinom, die bereits mindestens zwei gegen HER2 gerichtete Vortherapien erhalten haben.

Menschliches Sehen durch Deep Learning verstehen

Mithilfe computergestützter Methoden der Künstlichen Intelligenz wie Deep Learning wird in den kommenden fünf Jahren an der Universität Osnabrück das menschliche Sehvermögen aus kognitionswissenschaftlicher Sicht untersucht. Hirnforscher Prof. Dr. Tim Kietzmann erhält für sein interdisziplinäres Vorhaben den renommierten ERC Starting Grant der EU mit einer Fördersumme von 1,5 Millionen Euro.