Informationsportal von FARCO-PHARMA zu NDO

Neurogene Detrusorüberaktivität

Eine Funktionsstörung der Harnblase aufgrund von Fehlfunktionen oder Verletzungen des Nervensystems, die sogenannte neurogene Detrusorüberaktivität (NDO), stellt eine hohe Belastung im Alltag der Patienten dar. Über das seltene Erkrankungsbild gibt es online bislang nur wenige Informationen für Patienten und deren Angehörige. FARCO-PHARMA hat deshalb Anfang 2022 das Informationsportal www.leben-mit-ndo.de veröffentlicht.

Heidelberger Mediziner forschen an neuen Therapieansätzen für sehr seltenen, frühkindlichen Parkinsonismus

Kinderärzte und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg führten die deutschlandweit erste gentherapeutische Behandlung für die angeborene Stoffwechselstörung L-Aminosäure-Decarboxylase (AADC)-Mangel durch. Die Zulassung des Medikaments wird dieses Jahr erwartet. Das Netzwerk, Patientenregister und die Studie unter Heidelberger Federführung soll die Früherkennung, Diagnose, Therapie und Erforschung dieser seltenen Erkrankung verbessern.

mHSPC: Darolutamid plus ADT und Docetaxel verlängert das Gesamtüberleben signifikant

Ergebnisse der Phase-III-Studie ARASENS zeigen, dass die Einnahme des oralen Androgenrezeptor-Inhibitors (ARi) Darolutamid plus Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel das Gesamtüberleben (overall survival, OS) von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) im Vergleich zu ADT Plus Docetaxel signifikant verlängert.

Erstmals deutsche S3-Leitlinie zum Multiplen Myelom erschienen

Erstmals ist in Deutschland eine S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patient*innen mit monoklonaler Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) und für Betroffene mit Multiplem Myelom erschienen. Das Ziel ist es, evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und daraus Standards für die Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit MGUS oder Multiplem Myelom in Deutschland zu etablieren.

HRT verlangsamt zellulären Alterungsprozess

Die Arbeitsgruppe um Martin Widschwendter, Professor für Krebsprävention und Screening an der Universität Innsbruck, konnte durch die Entdeckung einer epigenetischen „Uhr“ nachweisen, dass kombinierte Hormonersatztherapie bei Frauen nach der Menopause die epitheliale Zellalterung verlangsamt – allerdings nur, wenn diese nicht an Brustkrebs erkrankt sind.