Wie langjährig blinde Kinder nach der OP das Sehen lernen

Kinder, die nach langen Jahren der Blindheit operiert werden, müssen erst lernen, ihren „neuen“ Sehsinn zu gebrauchen. Wie das Gehirn dabei die neuen visuellen Signale mit den Informationen der anderen Sinne integriert, hat ein deutsch-israelisches Forschungsteam untersucht. Es hat äthiopische Kinder und Jugendliche in den ersten Wochen und Monaten nach ihrer Katarakt-OP begleitet.

Künstliche Intelligenz in der Ausbildung – das Bonner KI-LAURA-Projekt

Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) werden zunehmend in der klinischen Forschung eingesetzt. Es existieren auch erste Beispiele für Anwendungen in der Krankenversorgung. Daher sollten Ärztinnen und Ärzte mit den Chancen und Limitationen der eingesetzten Methoden vertraut sein. Das Institut für Medizindidaktik der Universität Bonn hat hierfür das Projekt für „Künstliche Intelligenz in der Lehre der Augenheilkunde und Radiologie“ (KI-LAURA) entwickelt.

Prof. Merseburger übernimmt EUSP-Vorsitz

Prof. Axel Merseburger wurde zum neuen Vorsitzenden des Europäischen Urologie-Stipendienprogramms (EUSP) ernannt.. Die Förderung der nächsten Spitzenkräfte und die Stimulierung der Forschung in der Urologie sind die Hauptziele des Europäischen Urologie-Stipendienprogramms (EUSP). Durch Jahresstipendien, klinische Besuche und Stipendien fördert das EUSP den Wissensaustausch und bietet jungen, vielversprechenden Teilnehmern wertvolle Erfahrungen.

Seltene Tumoren der Medianen Schädelbasis

Aus chirurgischer Sicht stellen Tumoren der medianen Schädelbasis eine echte Herausforderung dar. Die Tiefe der anatomischen Lokalisation im Clivus, der Felsenbeinspitze, der Sella und dem Sinus cavernosus sowie die enge Lagebeziehung neurovaskulärer Strukturen macht die Erreichbarkeit schwierig. Die in den 1970ern und 1980ern entwickelten offenen mikroskopischen Zugänge bieten trotz ihrer meist maximalen Invasivität selten in der Tiefe eine gute Übersichtlichkeit, weshalb hiermit oftmals nur Teilresektionen erreicht werden.

EU-Zulassung für Pembrolizumab (KEYTRUDA®) in Kombination mit Chemotherapie beim Mammakarzinom

MSD SHARP & DOHME GMBH bekannt, dass die Europäische Kommission den PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) in Kombination mit einer Chemotherapie für die Erstlinienbehandlung des lokal rezidivierenden nicht resezierbaren oder metastasierenden triple-negativen Mammakarzinoms mit PD-L1-exprimierenden Tumoren (Combined Positive Score, [CPS] ≥ 10) bei Erwachsenen, die keine vorherige Chemotherapie für ihre metastasierende Erkrankung erhalten haben, zugelassen hat.

Krebs im Blut aufspüren

Das Broadband Infrared Diagnostics Forschungsteam in der attoworld-Gruppe des Lehrstuhls für Laserphysik der Ludwig-Maximilians-Universität München berichtet in seinem neuesten Artikel im Wissenschaftsmagazin eLife, dass Infrarot-Spektroskopie nutzbar gemacht werden kann, um molekulare Spuren nachzuweisen, die Gewebetumore in unserem Blutkreislauf hinterlassen.