6-Stufen-Modell psychosomatischer Gesprächsführung in der Schmerztherapie

Da chronische Schmerzen zu einer starken psychischen Belastung führen und psychosoziale und psychologische Faktoren substantiell die Aufrechterhaltung der Schmerzsymptomatik begünstigen können, wird in der Regel ein multimodales und interdisziplinäres Vorgehen empfohlen. Gerade bei den schweren und schwersten Verläufen wird dann am Ende auf eine psychologische oder psychotherapeutische Begleitung verwiesen. Dies birgt das Risiko, dass Patienten von einem Behandler zum nächsten weiterverwiesen werden, und sich letztendlich oftmals falsch verstanden oder abgeschoben fühlen.

Guillain-Barré-Syndrom nach Impfung gegen SARS-CoV-2: Ein kausaler Zusammenhang ist nicht sicher, das Risiko gering

Im Zusammenhang mit COVID-19-Impfungen kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Aktuell berichtet die US-Times [1] unter Berufung auf das nationale „Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS)“ von 100 Fällen eines Guillain-Barré-Syndroms (GBS) nach Impfung gegen SARS-CoV-2 mit dem Vakzin von Johnson und Johnson. 95 der Betroffenen mussten stationär aufgenommen werden, einer verstarb.