Keine Krebsmedizin ohne Supportivtherapie

Die Arbeitsgemeinschaft supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO) hat sich zum Ziel gesetzt, die supportive Versorgung und Lebensqualität onkologischer Patienten während und nach der Behandlung ihrer malignen Erkrankung zu verbessern. Prof. Dr. med. Petra Feyer, Berlin, berichtete über einige Highlights vom diesjährigen virtuellen AGSMO-Kongress.

Fortgeschrittener Brustkrebs: Erhalt der Selbstständigkeit steht bei den Patientinnen ganz oben

Frauen mit fortgeschrittenen HR+, HER2- Mammakarzinomen haben einen signifikanten Überlebensvorteil durch eine Kombinationstherapie aus Abemaciclib (Verzenios®) plus Fulvestrant. Aber abgesehen von den Überlebensdaten ist den Patientinnen auch die Lebensqualität immens wichtig. Während eines virtuellen Pressegesprächs stellten Experten dar, wie es den Patientinnen unter einer Abemaciclib-Therapie, die durchaus ein paar Jahre dauern kann, ergeht.

Neue zielgerichtete, hochempfindliche Bildgebung für die Diagnostik des Malignen Melanoms

Das maligne Melanom ist die aggressivste Form von Hautkrebs und mit stark steigender Inzidenz eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Bei Metastasierung ist es essenziell, sämtliche Krebszellen mittels zielgerichteter Bildgebung aufzuspüren. Mannheimer Forscher haben jetzt – gefördert von der Wilhelm Sander-Stiftung – neue Bildgebungsagenzien entwickelt, die sämtliche Tumorherde darstellen können.