Besondere Aspekte der multiplen Sklerose bei Kindern und Jugendlichen

Die pädiatrische MS hat viele Gemeinsamkeiten mit der Erwachsenen MS, unterscheidet sich aber auch in wichtigen Bereichen wie einer erhöhten Schubrate, frühen kognitiven Beeinträchtigungen und der Prognose. Weiterhin besteht eine breitere Differenzialdiagnose innerhalb der akuten demyelinisierenden, aber auch im Bereich der neurometabolischen und infektiösen Erkrankungen. Kinder und Jugendliche mit MS entwickeln bereits in der Anfangsphase kognitive Probleme mit erheblichen Auswirkungen auf den schulischen Alltag.