Spinale Muskelatrophie: Jetzt zugelassen − Gentherapie ermöglicht SMA-Babys das Sitzen

Die spinale Muskelatrophie führt im frühen Kindesalter aufgrund der Atemlähmung zum Tode. Ursache der seltenen Erkrankung ist ein Gendefekt des SMN-Proteins (Survival of Motor Neuron), das die Motoneurone stabilisiert. Jetzt lässt sich mittels Gentherapie der Code für das SMN-Protein ersetzen. Dies ermöglicht den betroffenen Babys eine normale motorische Entwicklung – sie können selbständig atmen, den Kopf heben und sitzen lernen.

Crystal Meth − Verbreitung, Hilfesystem und Konsumgewohnheiten

Crystal Meth ist ein hochpotentes Amphetaminderivat, das Euphorie, Unternehmungsfreude sowie eine Steigerung des Selbstwertgefühls auslöst und gleichzeitig das Schlafbedürfnis sowie Hunger und Durst unterdrückt. Während des Entzuges fühlen sich Konsumenten reizbar, ängstlich oder deprimiert (Postkonsumsyndrom), sie erleben ein starkes Drogenverlagen (Craving). Zu den langfristigen Nebenwirkungen zählen Atemwegs- und Infektionserkrankungen sowie Angststörungen, Depression und Suizidalität.

Clusterkopfschmerz und andere trigemino-autonome Kopfschmerzen: Was gibt´s Neues?

Trigemino-autonome Kopfschmerzen gehören zu den selteneren primären Kopfschmerzerkrankungen. Zu dieser Gruppe gehören neben dem Clusterkopfschmerz die paroxysmale Hemikranie, die Hemicrania continua und das SUNCT-/SUNA-Syndrom. Aufgrund ihrer Seltenheit werden diese Kopfschmerzen häufig fehldiagnostiziert. In der hier vorliegenden Arbeit soll eine Übersicht über das klinische Bild und therapeutische Möglichkeiten gegeben werden.

Psychosomatik und Somatopsychologie: ein Lieblings- und ein Stiefkind in der Medizin?

Psychosomatik boomt. Allein in den vergangenen 20 Jahren haben sich in Deutschland die einschlägigen Betten in Akuthäusern fast verdreifacht, während insgesamt die Zahl der Krankenhäuser und Betten zurückging. Psychische Erkrankungen können auch heute noch zu einer Stigmatisierung führen, aber wer im Freundeskreis von einem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik berichtet, bekommt meist eher Verständnis oder sogar Anerkennung.