Einsatz der Aminosäure-PET in der Hirntumordiagnostik

In der Hirntumordiagnostik hat die PET mit radioaktiv markierten Aminosäuren in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und ist in vielen Zentren vor allem in Europa bereits als ergänzendes Diagnoseverfahren neben der konventionellen MRT etabliert. Die Aminosäure-PET bietet wichtige Zusatzinformationen bei der diagnostischen Zuordnung unklarer zerebraler Läsionen und eine verbesserte Darstellung der Tumorausdehnung vor allem bei Gliomen, welche bei der Planung einer Biopsie, einer neurochirurgischen Resektion und einer Radiotherapie wichtige Hilfestellung bieten kann.